Nachklapp zur E-world 2022
HG-Impressionen von der Messe
Nach knapp 2,5 Jahren war es nun endlich wieder Zeit für die „E-world energy & water“ in Essen. Bei Europas größter Energiefachmesse war natürlich auch die HORIZONTE-Group zugegen. Ohne eigenen Stand, aber mit orangenen Fliegen und Krawatten, fielen unsere Berater:innen aber auch bei Publikum und ausstellenden Firmen auf.
Sommermesse mit Fokus auf Versorgungssicherheit
Obwohl es erst schwer fiel bei einer Messe im Sommer an den bevorstehenden Winter zu denken, stand das Thema Versorgungssicherheit doch im Zentrum vieler Debatten. Denn der drastische Appell von Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller hallte nach: „Ich bin dankbar für jeden Vorschlag, wie wir den Gasverbrauch im nächsten Winter herunterkriegen. Stand heute haben wir ein Problem.“ Am Donnerstag, dem letzten Messetag, rief Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck dann auch in Berlin die Alarmstufe des Notfallplans Gas aus. Im Folgenden wollen wir aber v.a. auf das HG-Fokusthema Digitalisierung der Energiewende eingehen und einige Impressionen vorstellen.
Neues für Metering, Submetering und IoT
Mit einem besonderen Fokus auf den intelligenten Messstellenbetrieb informierten sich unsere HG-Experten für Smart-Meter-Gateways und CLS-Management natürlich auch bei den ausstellenden SMGw-Herstellern Sagemcom Dr. Neuhaus, EMH, PPC und Theben zum aktuellen Stand der Technik. Spannend war insbesondere der Zwischenstand zum Neuentwurf der Sicheren Lieferkette (SiLke) der Firma Theben. Bei der noch nicht auf dem Markt befindlichen Lösung werden einzelne SMGw in einer eigenen Umverpackung mit einem speziellen Siegel in einem größeren Versandkarton gesichert. Dabei besteht durch den Ladungsträgeraufkleber mit Barcode die Möglichkeit, per App die digitale Warenannahme vorzunehmen. Dies könnte also den aktuell logistisch noch komplizierten Prozess mit Safety-Boxen deutlich vereinfachen.

Über FNN-Lastenheft-konforme Steuerboxen für Schaltprozesse im intelligenten Stromnetz tauschten sich die HG-Berater u.a. mit Swistec, robotron, VIVAVIS und BTC aus. Rund um das Thema Koordinierungsfunktion (Kof) stellte sich heraus, dass weiterhin unterschiedliche Interpretationen vorherrschen und der Markt sich zu diesem Thema noch finden muss.
An den Ständen von Diehl Metering, Beenera und Digimondo stand insb. das Thema Funknetzwerke und IoT im Vordergrund – v.a. im unregulierten Bereich des Submeterings. Zu letzterem Thema und der Digitalisierung der Wohnungswirtschaft wurden u.a. auch mit kugu interessante Aspekte zur Energieeffizienz in Gebäuden besprochen.
Partnerschaft zwischen iceBaum und Arvato Systems
Ganz besonders gefreut haben wir uns auch über die Partnerschaft zwischen Arvato Systems und iceBaum (ein Unternehmen der HG). Auf dem Stand der Gütersloher Firma wurde nämlich auch die Arvato Energy Platform® präsentiert, auf der iceBaum nun mit dem Mess-, Analyse- und Steuerungssystem für das intelligente Messwesen (MAS) eingebunden werden kann. Der „Marktplatz für die Energiewirtschaft“ beinhaltet für alle Marktrollen verschiedene Funktionsmodule, die intelligent und individuell nutzbar als Software-as-a-Service (SaaS) in der Cloud zur Verfügung stehen.

Fazit: Essen ist immer einen Besuch wert
Am ersten Messetag hatten die HG-Berater das Vergnügen, sich mit dem Bürgermeister von Prizren (Albanien), Herrn Shaqir Totaj, und der Honorarkonsulin von Albanien in NRW, Frau Anduena Stephan, zu treffen. Dabei wurde eine Reihe wichtiger energierelevanter Themen diskutiert – die guten Beziehungen des HG-Tochterunternehmens evroTarget (Kosovo) nach Albanien wurden hier wieder sichtbar.
Alles in allem können wir somit trotz weniger ausstellenden Firmen und auch weniger Besucher:innen festhalten, dass wir viele Gelegenheiten für tiefergehende und bereichernde Gespräche mit vielen Kund:innen, Partnern sowie alten und neuen Kontakten nutzen konnten. Wir freuen uns damit auch schon wieder auf die nächste Messe – dann im Mai 2023.

Was liegt
hinter dem Horizont?
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Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Smart Metering: Rücknahme der Allgemeinverfügung
BSI zieht Allgemeinverfügung zurück - die Konsequenzen
Auswirkungen der Rücknahme
Die Rücknahme der Allgemeinverfügung durch das BSI wird von vielen Unternehmen als Dämpfer für den Rollout der intelligenten Messsysteme (iMSys) und Aufbau der Smart-Meter-Infrastruktur angesehen. Die Entwicklung des intelligenten Messwesens in Deutschland ist seit Jahren stark verzögert, eine große Belastung für die investierenden Unternehmen. Nun besteht die Gefahr, dass der iMSys-Rollout nicht nur durch begrenzte Material- und Montagekapazitäten, sondern zusätzlich durch rechtliche Unsicherheiten weiter verzögert wird. Neben einem Aussetzen der Einbauverpflichtung definiert §19 Abs. 6 des MsbG eine Frist von zwölf Monaten für die Zertifizierung der zum Einbau vorgesehenen iMSys. Wird diese Frist überschritten, so ist der Einbau weiterer Geräte dieses Typs zu unterlassen. Das BSI führt in seiner Allgemeinverfügung jedoch aus, dass bereits drei Geräte für den Einbau im Feld zertifiziert und damit zugelassen seien.
Bis zu einer neuen Allgemeinverfügung sind nach Ansicht verschiedener Beobachter noch regulatorisch-technische Voraussetzungen zu schaffen. Neben einer kurzfristigen Veröffentlichung der im Entwurf vorliegenden TR03109-5 werden anschließend Zertifizierungen technischer Komponenten für die Schalt- und Steuerinfrastruktur erforderlich.
Weitere Verzögerungen vermeiden
Nun liegt es u.a. an den handelnden Akteuren im Markt, die jüngsten Entwicklungen nicht zum Anlass für eine Verzögerung des Rollouts zu machen. Die bisherigen Annahmen und Erfolgsaussichten der getätigten Investitionen wären dann nicht mehr zu halten. Weitere Verzögerungen für die so notwendige beschleunigte Bereitstellung einer sicheren Infrastruktur zum Schalten und Steuern von Energieerzeugungsanlagen im Niederspannungsnetz sind für das Gelingen der Energiewende als äußerst erfolgskritisch zu bewerten.
Rechtsrahmen muss Akteuren Sicherheit geben
Ein sicherer Rechtsrahmen ist für die erforderlichen Investitionen in den schnellen Aufbau der Smart-Meter-Infrastruktur und die technische Weiterentwicklung der technischen Komponenten essenziell. Eine Verzögerung des Rollouts muss in jedem Fall unterbleiben. Die involvierten Unternehmen benötigen den Fokus von Politik und Verwaltung.
Webinar mit BH&W zu den Auswirkungen
Am Dienstag, 7. Juni 2022, hat die HG in Kooperation mit der Kanzlei Boos Hummel & Wegerich (BH&W) zum Thema „Rücknahme der Allgemeinverfügung – Status Quo und Auswirkungen“ ein Webinar organisiert. Knapp 70 Teilnehmer:innen, die sich auch im Chat und in der Diskussion am Ende super eingebracht haben, wollten sich dies nicht entgehen lassen. Die Vorträge von Jochen Buchloh (HG) und Heidrun Schalle (BH&W) wurden auch von energate kurz zusammengefasst. Den Artikel finden Sie hier:
energate-Beitrag als PDF lesenSprechen Sie uns gern an, wenn Sie weitere Informationen wünschen.
Lesen Sie auch:
- Metering: Wird es eine neue Allgemeinverfügung geben?
- CLS-Management Wie ist der Stand in der Branche?
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Redispatch 2.0 - Auswertung der Marktbefragung und Mitteilung Nr. 9
Redispatch 2.0: Übergangslösung endet, aber Zielprozesse funktionieren weiter nicht flächendeckend
Auswertung der HG-Marktbefragung und Mitteilung Nr. 9 der Bundesnetzagentur
Trotz der BDEW-Übergangslösung, die bis zum 31. Mai 2022 eine Überbrückung darstellte, stehen viele Verteilnetzbetreiber sowie ihre Dienstleister und System-Zulieferer (aber auch Anlagenbetreiber und Direktvermarkter) weiterhin vor Herausforderungen, die komplexen Redispatch-Prozesse zu implementieren, bzw. zu automatisieren. Fordern Sie unten unsere Auswertung an und lesen Sie darin auch, was das weitere Vorgehen nach Auslaufen der BDEW-Übergangslösung zum bilanziellen Ausgleich bedeutet (Mitteilung Nr. 9).
Mitteilung 9 der Bundesnetzagentur
In der ZfK haben Frank Hirschi, Konstantin Reimann, Carlo Weckelmann (alle HG) mit Dr. Heidrun Schalle (Rechtsanwältin und Partner bei Boos Hummel & Wegerich Rechtsanwälte) eine Einschätzung zur Mitteilung Nr. 9 gegeben. Sie finden den Beitrag hier:
ZfK-Beitrag als PDF lesen
Auswertung anfordern
Sie haben Interesse an der Auswertung der HG-Marktbefragung? Hinterlassen Sie ihre E-Mail-Adresse und wir senden Ihnen die Unterlage zu.
- Redispatch 2.0: Netzengpässe vermeiden
- Unsere Produktseite zum Redispatch 2.0
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WWN: DigiEnergie-App für die Digitalisierung des Hausanschluss-Prozesses
WW DigiEnergie-App
Digitalisierung für den Hausanschluss
Die Westfalen Weser Netz (WWN) hat die Einführung der DigiEnergie-App in einem Video zusammengefasst. Auch Bashkim Malushaj, Verwaltungsrat der HORIZONTE-Group AG und Geschäftsführer der iceBaum GmbH, die bei der Entwicklung mitgewirkt haben, kommt in dem Video zu Wort. Schauen Sie sich das Video direkt hier an:
Die Vorteile der App:
- Automatisierung der Datenaufnahme beim Endkunden
- Ablösung von Papierprozessen in der Außen-Organisation
- Direkte Anbindung an den Bestandssystemen zur Automatisierung der Folgeprozesse
- Reduktion der Durchlaufzeiten und Vermeidung von Prozessfehler aufgrund der Datenqualität
Hintergrund
Mehr zur App der iceBaum GmbH finden Sie hier. Klicken Sie auf den Artikel zum Zoomen:
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Redispatch 2.0: Netzengpässe vermeiden
Auf dem Weg zum intelligenten Netz
Beitrag in der e|m|w 2|22
Unsere HG-Experten Frank Hirschi und Carlo Weckelmann haben für die aktuelle Ausgabe der e|m|w einen Beitrag zum Redispatch 2.0 verfasst. Darin erläutern die Beiden, wie das neue Regime der Netzengpassbewirtschaftung funktioniert und Netzengpässe intelligent vermieden werden können. Sie finden den Artikel online oder auch bei uns als pdf:
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Datenplattform für Redispatch 2.0 und mehr
Cloud-Strategie ebnet WWN den Weg zu datengetriebenen Geschäftsmodellen
PRESSEMITTEILUNG
- Cloud-Lösung auf Basis von Microsoft Azure
- IT-Strategie für intelligente Grid-Geschäftsprozesse und -modelle
Luzern/Gütersloh – Im Rahmen eines Projektes zur Einführung der Redispatch-2.0-Prozesse bei der Westfalen Weser Netz GmbH (WWN) haben das Beratungshaus HORIZONTE-Group und der IT-Dienstleister Arvato Systems eine cloud-basierte Datenplattform für den ostwestfälischen Netzbetreiber aufgebaut. Daraus sollen nicht nur die Redispatch-Prozesse konsistent mit allen erforderlichen Daten gefüttert werden, sondern zukünftig zahlreiche weitere Geschäftsprozesse und -modelle des intelligenten Netzbetriebs sowie der Energiewende.
Auf Basis des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) wurde Redispatch 2.0 zur Bewirtschaftung von Stromnetzengpässen etabliert. Durch umfassende Prognosen, auszutauschende Echtzeit- und Planungsdaten sollen potenzielle Netzengpässe frühzeitig identifiziert und durch „Redispatch“, also einer Abänderung des vorgesehenen Kraftwerkseinsatzes, vermieden werden. In diesem Prozess sind alle Erzeugungsanlagen (konventionell, EE, KWK) und steuerbare Lasten ab einer Leistung von 100 kW einzubeziehen, was einen immensen Aufwand für die knapp 900 Netzbetreiber in Deutschland darstellt.
„Der Redispatch 2.0 hat für Verteilnetzbetreiber zur Folge, dass die Bereiche Netztechnik und Netzwirtschaft enger zusammenarbeiten müssen als bisher“, erläutert Bashkim Malushaj, Verwaltungsrat bei der HORIZONTE-Group AG. „Das gilt sowohl in organisatorischer als auch informationstechnischer Hinsicht. Eine gemeinsame zentrale Datenplattform ist Grundlage und Klammer für digitalisierte und zunehmend datengetriebene Geschäftsprozesse. Dies gilt in hohem Maße für das Engpassmanagement im Netz und erst recht für zukünftige innovative Geschäftsmodelle. Die bislang vorherrschenden Datensilos bei den Unternehmen der Energiewirtschaft stehen derartigen Zukunftsprojekten im Weg.“
Cloud-Lösung auf Basis von Microsoft Azure
Auf Basis dieser strategischen Überlegungen beauftragte WWN die HORIZONTE-Group mit der Erstellung eines Proof of Concepts zum Aufbau einer zentralen Datenplattform. Um die beste Lösung für die Realisierung zu finden, führte die HORIZONTE-Group, gesamtverantwortlicher Beratungspartner für das Redispatch-Projekt bei WWN, eine Ausschreibung durch. Arvato Systems, IT-Dienstleister mit ausgewiesener Energiemarkt-Expertise und Erfahrung in großen Datenprojekten, punktete mit einer auf Microsoft Azure basierenden Cloud-Lösung. Das Konzept überzeugte die Verantwortlichen bei WWN. Innerhalb von nur vier Monaten wurde die Datenplattform eingerichtet und in Betrieb genommen.
„WWN extrahiert Daten aus verschiedenen bestehenden kaufmännischen und technischen IT-Systemen und führt diese Daten auf der Plattform zusammen“, erläutert Dr. Alexander Roth, Director Data & AI bei Arvato Systems, die Funktionsweise. Die Plattform besteht aus einer Datenhaltungs- und einer Anwendungsschicht. In der für große Mengen skalierbaren Datenhaltungsschicht können durch Abgleich der verschiedenen Datensätze Inkonsistenzen erkannt und bereinigt werden. In der Anwendungsschicht werden die bereinigten Daten für den Redispatch-Prozess und für weitere Dienste zur Verfügung gestellt.
Netzbetreiber müssen mit zunehmender Datenflut umgehen können
Für Dr. Alexander Roth stellt der Plattform-Ansatz die einzige Option dar, Netzprozesse zukunftsfähig zu digitalisieren: „Im alten Redispatch-Prozess steuern rund 200 Großkraftwerke das deutsche Übertragungsnetz. Im Zuge des Redispatch 2.0 und der Verlagerung der Systemverantwortlichkeit auf die Mittel- und Niederspannungsnetzbetreiber werden die Prozesse dort deutlich kleinteiliger und komplexer. Wir sprechen derzeit in Deutschland über knapp 100.000 Erzeugungsanlagen die Redispatch-2.0-relevant sind. Zukünftig wird diese Anzahl auf mehr als zwei Millionen dezentrale Erzeugungsanlagen ansteigen, die im Redispatch-Prozess intelligent gemanagt werden müssen. Die Zahl der Stammdaten, Prognosedaten und Bewegungsdaten steigt exponentiell. Durch das Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz werden demnächst auch auf der Abnehmerseite Geräte in die Optimierungsprozesse zu integrieren sein, was die Datenflut nochmals steigern wird. Damit müssen die Netzbetreiber umgehen können.“
Ein zentraler Vorteil der Cloud-Lösung besteht darin, dass man klein starten kann. Bei WWN spricht man deshalb von einer „Garagenlösung“, die man im ersten Schritt geschaffen hat und nun bedarfsgerecht zur „Villa“ ausbauen kann. „Bei der Microsoft-Azure-Cloud-Technologie kann man die Services wie Legosteine zusammenstecken“, so Dr. Alexander Roth. „Es bedarf keines hohen Anfang-Investments, sondern man kann sukzessive skalieren, sowohl funktional als auch performance-technisch.“
Weitere Use-Cases in der Umsetzung
„Redispatch ist nur der erste Anwendungsschritt“, betont Dr. Alexander Roth. „Mit einer zentralen Datenplattform schafft man es leichter und gezielter, sowohl das Netz zu optimieren, als auch in weiteren Anwendungsfällen die Endkunden ins Zentrum des Geschäfts zu stellen und ihnen datenbasiert Mehrwertdienste anzubieten. Aktuell sind HORIZONTE-Group und Arvato Systems dabei, für WWN weitere Use-Cases umzusetzen und den Automatisierungsgrad weiter zu verbessern. Elmar Dopp, Projektleiter im Projekt Redispatch 2.0 bei WWN, ist vom gewählten Weg überzeugt: „Unternehmensweit eine gemeinsame, optimierte Datenbasis zu nutzen, bringt uns in jeder Hinsicht Vorteile: weniger manuelle Eingriffe durch Inkonsistenzen, höherer Automatisierungsgrad, mehr Transparenz im Netz und viele Optionen für neue Geschäftsmodelle.“
Über Westfalen Weser Netz
Als kommunaler Netzbetreiber hat die Versorgungssicherheit für die Westfalen Weser Netz GmbH (WWN) mit Sitz in Paderborn für die rund 736.000 Kund*innen höchste Priorität. Die WWN arbeitet stetig daran, ihre regionalen Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser sicher und effizient für Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Haushalte bereit zu stellen. Dabei setzt die WWN auf modernste Technologie und engagierte Mitarbeiter*innen, die mit Leidenschaft dabei sind – jetzt und auch in Zukunft. www.ww-netz.com
Über Arvato Systems
Als international agierender IT-Spezialist unterstützt Arvato Systems namhafte Unternehmen bei der Digitalen Transformation. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an weltweit über 25 Standorten stehen für hohes technisches Verständnis, Branchen-Know-how und einen klaren Fokus auf Kundenbedürfnisse. Als Team entwickeln wir innovative IT-Lösungen, bringen unsere Kunden in die Cloud, integrieren digitale Prozesse und übernehmen den Betrieb sowie die Betreuung von IT-Systemen. Zudem können wir im Verbund der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Arvato ganze Wertschöpfungsketten abbilden. Unsere Geschäftsbeziehungen gestalten wir persönlich und partnerschaftlich mit unseren Kunden. So erzielen wir gemeinsam nachhaltig Erfolge. www.arvato-systems.de
Über die HORIZONTE-Group
Die HORIZONTE-Group AG mit Sitz in Luzern, Schweiz, ist ein Beratungsunternehmen im Bereich der Energiewirtschaft für Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Sie verfügt über eine große Markterfahrung und ist in der Energiewirtschaft breit vernetzt. Ein Fokus der Beratung ist die Vorbereitung von Energieversorgungsunternehmen auf die Anforderungen der Digitalisierung der Energiewende. www.horizonte.group
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Metering: Wird es eine neue Allgemeinverfügung geben?
Rückblende ZfK im Gespräch zum Metering
Zum dritten Mal hat die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) die Veranstaltung „ZfK im Gespräch“ organisiert. Am 22. März 2022 wurde zu dem Thema „Smart-Meter-Rollout: Hochlauf oder heiße Luft“ virtuell debattiert.
Die zahlreiche Baustellen beim Smart-Meter-Rollout, wie bspw, der OVG-Eilbeschluss von März 2021 und deren Nachwirkungen, Lieferschwierigkeiten oder einfach fehlende Wirtschaftlichkeit wurden thematisiert. Es diskutierten (im Video von oben links im Uhrzeigersinn beginnend): Holger Schneidewindt (Verbraucherzentrale NRW), Ingo Schönberg (Gründer und Vorstandsvorsitzender Power Plus Communications AG), Jörn Lutze (Geschäftsführer TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen Service GmbH), Fritz Wengeler (Geschäftsführer Smartoptimo GmbH & Co. KG), ZfK-Chefredakteur Klaus Hinkel (Moderation) und unser HG-Experte Frank Hirschi (Moderation; Senior Consultant HORIZIONTE-Group).
Vor allem die Frage, ob es eine neue Allgemeinverfügung geben wird und damit die Rolloutverpflichtung für gMSB aus dem Jahr 2020 ausgehoben werden, beschäftigte die Diskutanten und auch die knapp 400 Teilnehmer*innen im Chat. Lesen Sie den zusammenfassenden Bericht zur Debatte bei der ZfK oder als pdf:
ZfK-Beitrag als PDF lesenFalls Sie das Gespräch verpasst haben und eine Aufzeichnung sehen wollen, können Sie den Link dazu unten anfordern:
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Redispatch 2.0 - Marktbefragung zur Betriebsbereitschaft
Die dritte HG-Marktbefragung zum Redispatch 2.0
Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz 2.0 (NABEG) hat mit Redispatch 2.0 neue Anforderungen an Verteilnetzbetreiber (VNB), Übertragungsnetzbetreiber und auch Anlagenbetreiber gestellt. Seit dem 01.03.2022 befindet sich der Markt in der operativen Testphase. Voraussetzung für VNB, um an dieser Testphase mit dem Markt teilzunehmen, ist die Meldung zur Betriebsbereitschaft an den jeweils vorgelagerten Netzbetreiber. Doch wie weit ist der Markt wirklich? Wie viele haben bereits eine Betriebsbereitschaft gemeldet und wo liegen aktuell die größten Hürden bei denen, die noch keine Betriebsbereitschaft gemeldet haben? Uns interessiert Ihre Meinung dazu.
Sie können im untenstehenden Formular die Befragung ausfüllen oder das Formular hier in einem neuen Tab öffnen.
Eine exklusive Auswertung der Ergebnisse wird im Teilnehmerkreis verteilt.
Sprechen Sie uns auch gerne an, wenn Sie Beratung zum Thema Redispatch 2.0 wünschen!
Schauen Sie sich gern auch die Auswertungen zu der ersten und zweiten Marktbefragung an.
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iceBaum entwickelt vollautomatisierte Ablese-App für EAM Netz
Vollautomatisierte Zählerstandsübermittlung per App
Ablese-App für EAM Netz
Damit ihre Kunden ihre Zählerstände schnell und sicher übermitteln können, setzt die EAM Netz GmbH auf eine browserbasierte App.
Umsetzung innerhalb von vier Monaten
In dem Projekt zur Einführung einer Ablese-App wurde ein Lastenheft mit spezifischen Anforderungen erstellt. Darauf basierend wurden verschiedene Firmen um ein Angebot für die Umsetzung gebeten. Den Zuschlag erhielt die Dortmunder Firma iceBaum, die sich auf die Entwicklung von Softwareprodukten für die Energiewirtschaft spezialisiert hat und Teil der HORIZONTE-Group ist. Dabei hat iceBaum vor allem mit einem schlüssigen Umsetzungskonzept sowie dem Preis überzeugt. Innerhalb von vier Monaten erfolgte dann die Umsetzung zwischen Juli und Oktober 2021. Nach einer erfolgreichen Testphase kann mittlerweile jeder Kunde der EAM Netz über das Smartphone auf die browserbasierte „Ablese-App“ zugreifen. Existierende Kundenprozesse- und -systeme wurden dabei von Anfang an bei der Integration berücksichtigt, sagt Jens Lohaus, Bereichsleiter und zuständiger Softwarearchitekt der Firma iceBaum.
Lesen Sie den ganzen Artikel direkt online bei der ZfK oder als pdf:
ZfK-Beitrag als PDF lesenIn der Mai-Ausgabe des 50,2 Magazins für intelligente Stromnetze finden Sie ebenfalls einen Artikel unseres HG-Experten Daniel Bärenheuser über die Ablese-App der EAM Netz GmbH.
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ZfK im Gespräch - Smart-Meter-Rollout: Hochlauf oder heiße Luft?
Veranstaltungsreihe ZfK im Gespräch
Gespräch zum Smart-Meter-Rollout
Regelmäßig bringt die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) spannende Menschen zu einem interessanten Thema digital zusammen. An diesem kostenlosen Event nehmen viele Entscheiderinnen und Entscheider aus der kommunalen Wirtschaft, aber auch der Kommunalpolitik teil.
Das nächste Gesprächsthema lautet: „Smart-Meter-Rollout: Hochlauf oder heiße Luft?“
und findet am 22. März 2022 von 15 bis 16 Uhr statt.
Unser HG-Experte Frank Hirschi wird dabei eine der Moderatoren-Rollen ausfüllen und ZfK-Chefredakteur Klaus Hinkel zur Seite stehen.
Teilnehmer
Für ein spannendes Gespräch werden die folgenden Teilnehmer sorgen:
- Klaus Hinkel, ZfK-Chefredakteur
- Jörn Lutze, einer von zwei Geschäftsführern der TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen Service GmbH
- Dr. Fritz Wengeler, Geschäftsführer smartOPTIMO GmbH & Co. KG
- Ingo Schönberg, Gründer, Gesellschafter und seit 2005 Vorstandsvorsitzender der Power Plus Communications AG (PPC)
- Holger Schneidewindt, Jurist für energierechtliche Fragen bei der Verbraucherzentrale NRW
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